Stadtlesen 2020

David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz

"Es heißt, lesende Menschen sind glücklicher und erfolgreicher, denn Lesen fördert soziale Kompetenz, reduziert Stress, fördert Konzentration und erweitert den Horizont. Außerdem verbindet Lesen Menschen, Sprache und Kultur und ist das „Eintrittstor“ zum gesellschaftlichen Miteinander. Die Stadt Koblenz unterstützt den Bereich Literatur und Sprache schon seit Jahren mit Projekten und Veranstaltungen, wie „Koblenz liest ein Buch“, „Kinder- und Jugendliteraturtagen“, „Lesen mit Aussicht“, Leseprojekte an Schulen, sowie zahlreiche Lesungen an verschiedenen Orten. Mit dem „Joseph-Breitbach-Preis“ beherbergt die Stadt seit nunmehr 18 Jahren einen der renommiertesten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum und kürt damit international bekannte Schriftsteller und Autoren. Vor allem in Zeiten der schnellen Informationsgewinnung durch das Internet, soll das Lesefestival „StadtLesen“ als europaweites Lesegenussprojekt nicht nur die Freude am Lesen, sondern auch den Stellenwert des Buches und die Wichtigkeit der gesellschaftlichen Bildung zelebrieren und in den Vordergrund der Öffentlichkeit rücken. Als spartenübergreifendes Kunst- und Kulturprojekt in den Bereichen Kultur & Literatur, Bildung & Schulen, Familie & Jugend, Soziales & Integration wird sich „StadtLesen“ positiv wie nachhaltig auf das Leben in unserer Stadt und Region auswirken – davon bin ich überzeugt. Ich freue mich als Oberbürgermeister der Stadt Koblenz die Schirmherrschaft für das viertägige Lesefestival übernehmen zu dürfen und wünsche allen Lesebegeisterten viel Spaß bei den außergewöhnlichen Höhepunkten und dem Eintauchen in unbekannte Fantasie- und Lesewelten."



Update: Aufgrund des Coronavirus (COVID-19) wird das Projekt „StadtLesen“, welches vom14. bis 17.05.2020 auf dem Koblenzer Zentralplatz sollte, leider abgesagt, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Bevölkerung zu schützen.

Auf die Bücher fertig los...

Lesen unter freiem Himmel, bei freiem Eintritt - das kann man im Mai für vier Tage frei zugänglich auf einem der lebhaftesten Plätze in Koblenz: Dem Zentralplatz und das vom 14. bis 17. Mai 2020... soweit der Plan!

Vom 14. bis 17. Mai sollte die StadtLesen-Tour auch in Koblenz Halt machen. Das Motto der Veranstaltung „Lesegenuss unter freiem Himmel bei freiem Eintritt“. Über 3000 Bücher aus dem aktuellen Verlagsprogramm von über 125 Verlagen sollten den Zentralplatz in Koblenz zu einem Leseparadies für die Besucher machen. Die Stadt wurde aufgrund der Vielzahl an Literaturprojekten als Gastgeber für diese Veranstaltung, die von der Innovationswerkstatt mit Sitz in Österreich veranstaltet wird, nominiert.

Aufgrund der Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus kann diese Veranstaltung in ihrer ursprünglich angedachten Form nicht stattfinden. Doch das Kulturdezernat hat sich etwas überlegt, um einige Programmpunkte der Veranstaltung dennoch zu verwirklichen und die Wartezeit auf das Jahr 2021 zu verkürzen.

Es findet ein kleiner Teil des Rahmenprogramms online statt. Statt Lesen unter freiem Himmel kommt das Lesewohnzimmer zu dir nach Hause.


Online-Programm


Freitag 15.05.
Veröffentlichung der Gewinnertexte des Schreibwettbewerbs:
"Grenzen überwinden"

Die Innovationswerkstatt hat gemeinsam mit der Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe einen Schreibwettbewerb ins Leben gerufen. Bis zum 26.April konnte man in Koblenz seinen Text zum Thema „Flucht und Migration“ einsenden. Eine Jury, zu der auch unser Oberbürgermeister David Langner gehört, hat die drei besten Texte aus Koblenz ausgewählt. Aus allen Gewinnertexten der einzelnen Städte werden drei Gesamtsiegertexte ermittelt, die auf der Frankfurter Buchmesse 2020 präsentiert werden. Die Koblenzer Gewinner werden am Freitag, 15.05.2020 bekannt gegeben und Schauspieler des Theaters Koblenz haben die Gewinnertexte eingelesen. Lest und hört auf den Social-Media-Kanälen von StadtLesen rein:

www.facebook.com/StadtLesen

www.stadtlesen.com

Weitere Informationen


Sonntag 17.05., 19 Uhr
Krimilesung mit Autor*innen und Autoren aus der Region


Mit dem Magazin NEXT hat sich das Kulturdezernat das auflagenstärkste Stadt- und Lifestylemagazin der Region mit ins Boot geholt. Zusammen mit dem Kooperationspartner findet am Sonntag, dem 17. Mai, um 19 Uhr eine Online-Krimilesung auf der Facebook Seite des Magazin NEXT (https://www.facebook.com/MagazinNEXT) statt. Die drei regionalen hochkarätigen Krimiautoren Gabriele Keiser, Jörg Schmitt-Kilian und Dieter Aurass lesen dabei aus ihren aktuellen Büchern und erzählen dem NEXT-Team und ihren Zuschauern vor dem Bildschirm, was sie zum Schreiben inspiriert oder welche Hintergründe sich hinter ihren aktuellen Büchern verbergen.

Über die Autoren: Der ehemalige Polizist aus Koblenz, Jörg-Schmitt Kilian, erlangte mit der Verfilmung seines Spiegel-

Bestsellers „Vom Junkie zum Ironman“ seinen endgültigen Durchbruch als erfolgreicher Krimiautor. Der Tatort seines aktuellen Buches „Spurenleger“ liegt in Koblenz zwischen dem Ludwig-Museum und der Kastorbasilika. Gabriele Keiser wird aus ihrem 7. Franca-Mazzari Krimi, der unter dem Titel „Ahrweinkönigin“ erschienen ist, vorlesen und neben einem neuen Kriminalfall wunderbare Eindrücke zu Geschichte, Geographie, Weinanbau und kulturellen Besonderheiten des idyllischen Ahrtals vermitteln. In seinem neuen Thriller „Jeden 3. Tag“ von Dieter Aurass, ebenfalls wie sein Kollege Schmitt-Kilian Ex-Polizeibeamter, treibt ein Serienmörder in Koblenz sein Unwesen, der auch vor einem Mord in der Stadtbibliothek im Forum Confluentes keinen Halt macht.

Freuen Sie sich auf einen spannenden sonntäglichen Krimiabend der etwas anderen Art und in einer besonderen Atmosphäre. Gelesen und „ermittelt“ wird in dem historischen Gewölbekeller des Koblenzer Sektmuseums im Deinhard Stammhaus.


ab 15.05.
Lesungen und Podcasts präsentiert von





Liebe Literaturinteressierte,

wenn wir schon keine Lesungen oder Vorträge veranstalten können, so möchten wir Sie einladen, bei uns virtuell zu Gast zu sein. Wir haben eine Reihe von kürzeren Texten der Literatur ausgewählt und eingelesen, die Sie als Podcast herunterladen und anhören können.

Autor*innen und Autoren bieten Ihnen Youtube-Lesungen ihrer Kinderbücher.

In einer weiteren Rubrik stellen wir Ihnen lesenswerte Bücher vor.
Der Appetit auf Literatur kann so zusätzlich, kostenfrei und ohne Angst vor Ansteckung gestillt werden!

Es grüßen herzlich
der Verein Lesen & Buch mit seinen Freundinnen und Freunden
und der Leserattenservice mit Eva Pfitzner


1) YouTube-Lesungen für Kinder (Leserattenservice-Live-Schaltungen)

Autorinnen und Autoren stellen ihre Lieblingskinderbücher vor



2) Podcast: Lesungen

Isabel Abedi: „Käpten Klonk“.
Gelesen von Mechthild Stumm, Traute van Aswegen, Gerold Engelmann (Verein Lesen und Buch e.V.)

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Drei VorleserInnen von LESEN & BUCH (dem Förderverein der Stadtbibliothek Koblenz) stellen eine der Lesungen vor, die regelmäßig mit Erfolg in Schulen durchgeführt werden. Hier ein Text für die 1. und 2. Klassen.




Brüder Grimm: „Der Wolf und die sieben Geißlein“.
Gelesen von Traute van Aswegen (Verein Lesen und Buch e.V)

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Regelmäßig lese ich vor Kindern in der Stadtteilbibliothek Horchheim. Wenn ich aber einmal ein Märchen der Brüder Grimm vorschlage, wehren die Kinder meist ab: „Das kennen wir schon……“ Lese ich es aber trotzdem, sind die Kinder fasziniert und es stellt sich heraus, dass sie eigentlich nur die Disney- Version kennen. Im Anschluß sprechen wir über das Märchen, welches Kind kennt heute noch eine Waschschüssel oder eine Standuhr!"


Postkartenserie von Oskar Herrfurth


Wilhelm Hauff: „Die Geschichte von Kalif Storch“ (1826).
Gelesen von Prof. Dr. Stefan Neuhaus

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Carl Offterdinger: Der verwandelte Kalif Storch

Wilhelm Hauff (1802-1827) ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Autoren des 19. Jahrhunderts. Sein Roman „Lichtenstein“ (1826) gilt als einer der bedeutendsten historischen Romane nicht nur seiner Zeit und besonders viele Leserinnen und Leser haben, bis heute, seine in drei Almanachen erschienenen Märchen. Gern überlesen wird dabei der ironische Subtext der Märchen. Hauff schrieb in der Zeit des Biedermeier, in der Zeit der Zensur. Er konnte die absolutistische Herrschaft nur auf indirekte Weise kritisieren. Dies tat er auch durch seine Märchen, und er tat es mit viel Humor. Der „Kalif Storch“, ebenfalls von 1826, ist dafür ein gutes Beispiel: Der Kalif Chasid und sein Großwesir Mansor, die beiden mächtigsten Menschen im Land, werden von einem verkleideten Zauberer hereingelegt. Allerdings ist ihre Dummheit nicht so groß wie die Überheblichkeit des Zauberers, der seinen Sohn an die Stelle des Herrschers von Bagdad setzt. Am Ende wird natürlich alles gut – und der Kalif auch noch zum glücklichen Bräutigam. Das Zauberwort, das sie durch übermäßiges Lachen vergessen haben, mögen sich die Zuhörerinnen und Zuhörer gut merken, falls sie einmal in eine ähnliche Situation kommen sollten: Mutabor!

Prof. Dr. Stefan Neuhaus ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz


Oscar Wilde: „Der selbstsüchtige Riese“ (1888).
Gelesen von Benjamin Merkler

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Der irische Schriftsteller Oscar Wilde (1854-1900) ist einer der bekanntesten aber auch umstrittensten Autoren des späten 19. Jahrhunderts in Großbritannien. Neben seinem Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“ (1890) verfasste er eine Reihe von Dramen, die im viktorianischen England für viel Furore sorgten, nicht zuletzt auch aufgrund seines dandyhaften Habitus, seiner seine Sprachgewandtheit und seines extravagantes Auftretens. Für seine beiden Söhne Cyril und Vyvyan verfasste er zudem einige Erzählungen und Märchen. Einige von ihnen veröffentlichte er in der 1888 erschienenen Sammlung „Der glückliche Prinz und andere Märchen“, in der auch „Der selbstsüchtige Riese“ zu finden ist. In diesem recht kurzen Kunstmärchen vertreibt ein Riese die in seinem Garten spielenden Kinder, was zur Folge hat, dass daraufhin ein anhaltender Winter im Garten Einzug hält, der erst durch die wiederkehrenden Kinder beendet wird. In die Geschichte lässt Wilde nicht nur seine Ästhetik einfließen sondern verbindet diese mit der christlichen Symbolik, um zu zeigen, dass Nächstenliebe einen höheren Wert hat als materielle Besitztümer.

Benjamin Merkler ist Standortvertreter der Rheinischen Landesbibliothek des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz.


Sonja Roos: "Für immer und ein Vierteljahr"
Gelesen von Sonja Roos

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Marc Karmann will nur eins: Sein verkorkstes Leben in den Griff kriegen. Dazu gehört auch, endlich einen Schlussstrich unter seine Ehe mit der reichen, schönen, aber unnahbaren Jana zu ziehen. Die beiden haben sich nichts mehr zu sagen und auch an Sohn Julius kommt Marc nicht mehr heran. Jana willigt in eine Scheidung ein, jedoch nur unter einer Bedingung: Marc soll für ein Vierteljahr zu ihr zurückkehren, sich um den renitenten Teenager kümmern und - sie auf Händen tragen. Und zwar wörtlich, denn Jana verlangt, dass Marc sie morgens und abends die Treppe herunter- beziehungsweise hochträgt. Bald findet Marc heraus, dass seine Frau gute Gründe für dieses merkwürdige Arrangement hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, den Jana bereits aufgegeben zu haben scheint und bei dem Marc einmal mehr Gefahr läuft, alles zu verlieren, was ihm am Herzen liegt.

Sonja Roos, Jahrgang 1974, wuchs in einem kleinen Dorf im Westerwald auf. Nach dem Abitur 1994 studierte sie Germanistik und Anglistik in Koblenz. Seit 2004 arbeitet sie als Redakteurin und Kolumnistin bei der Rhein-Zeitung. Sonja Roos lebt heute in ihrer alten Heimat, dem Westerwald.


Katharina Göbel: „verstecken spielen" oder eintauchen in Opas verwirrte Welt
Gelesen von Katharina Göbel

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Der 76-Jährige Jakob leidet an Demenz. Er selbst merkt langsam, wie er sich verändert und wie anders sein Umfeld mit der Entwicklung seiner Krankheit auf ihn reagiert. Er versucht seine Erinnerungen an früher – die einzigen, die ihm noch bleiben – zu behalten und den Menschen, die er liebt, mitzuteilen: seiner Frau, seiner Tochter und auch seiner Enkeltochter, die mehr Anteilnahme an seinem Schicksal nimmt als alle anderen. Die 13-Jährige Leonora kümmert sich liebevoll um ihn und scheint die Einzige zu sein, die seine Situation zu verstehen versucht. Obwohl er das selbst nicht einmal schafft. Beiden gelingt es, nicht zuletzt aufgrund ihrer bedingungslosen Liebe, verschiedene Lebensabschnitte gemeinsam zu leben und zu erleben. Bei ihr darf er der sein, der er ist. Während sich der eine immer mehr von der realen Welt verabschiedet, erlebt die andere immer mehr den Eintritt in die Welt der Erwachsenen. Sie merkt, dass Nähe zulassen und Respekt zeigen, um in seine ganz eigene Welt einzutauchen, das Wichtigste ist, was er in seinem Zustand braucht. Mit ihrer Erkenntnis und dem Verhalten ihrem Opa gegenüber ist sie allen anderen weit voraus, die eher Distanz zu ihm suchen aus Scham oder Angst.

Demenz ist ein sehr aktuelles Thema. Über den richtigen Umgang mit Demenzerkrankten wird viel zu selten gesprochen. Das Vorwort zum Buch stammt von Waltraud Klein, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimergesellschaft des nördlichen Rheinland-Pfalz (www.alzheimer-n-rlp.de).


3) Podcast: Buchvorstellung


Anke Stelling: „Bodentiefe Fenster“
Vorgestellt von Nina Mahrt

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Sandra lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt in Berlin. Sie ist umgeben von anderen Familien – und das ist Teil ihres Problems. Es geht um das Leben mit Kindern, das Leben mit anderen Eltern mit den eigenen Ansprüchen und den gegenseitigen argwöhnischen Blicken und Kommentaren.

Anke Stelling geht in ihrem Buch immer wieder über die Schmerzgrenze hinaus. Sie schildert schonungslos, wie wenig das Leben mit Kindern den ursprünglichen Vorstellungen und Wünschen entspricht und wie Eltern nie allen Ansprüchen zugleich gerecht werden können. Es geht um äußere Konflikte, innere Zerrissenheit – und das Erbe der eigenen Erziehung. Denn schon Sandras Mutter hatte sich in der Kinderladenbewegung der 1970er Jahre engagiert und von einem besseren Miteinander geträumt.


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Clara Viebig: „Rheinlandstöchter"
Vorgestellt von Nina Mahrt

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Koblenz um 1900. Nelda Dallmer ist eine junge Frau, die es nicht als ihr (höchstes) Ziel ansieht, einen Ehemann zu finden, obwohl genau das von ihr erwartet wird. Bei ihren Freundinnen erlebt sie, was die Ehe bedeuten kann. Und dann kommt auch noch – unerwartet – die Liebe mit ins Spiel.

Clara Viebig (1860-1952) zeichnet in dem 1897 erschienenen Roman ein lebendiges Bild ihrer Zeit und nimmt uns mit auf Neldas Spaziergänge durch die Stadt, öffnet uns die Wohnzimmer und Offizierskasinos. Sie schafft einen Gesellschaftsroman und konserviert uns das Koblenz dieser Zeit, zwischen Pfaffendorf und Altstadt, zwischen Pflicht und Gefühl, zwischen Familienehre und Ehrverlust.


Cow Parsnip Meadow and Country House

Maria W. Peter: „Die Festung am Rhein"
Vorgestellt von Maria W. Peter

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Maria W. Peter: „Eine Liebe zwischen den Fronten"
Vorgestellt von Maria W. Peter

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Eric- Emmanuel Schmidt: „Die Schule der Egoisten“.
Vorgestellt von Gisela Nülle

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Mascha Kaléko: „Interview mit mir selbst“, „Einmal sollte man“, „Die frühen Jahre“, „Zur Heimat erkor ich mir die Liebe“, „Kurzer Dialog“, „Kein Kinderlied“, „Wiedersehen mit Berlin“, „Mein schönstes Gedicht“.
Vorgestellt von Margarete Ries

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Mascha Kalékos (1907-1975) Karriere als Lyrikerin, die sie 1933 mit dem Band das „Lyrische Stenogrammheft“ begann, wurde jäh abgebrochen, weil sie als Jüdin 1938 ins Exil nach Amerika fliehen musste. Ihr Leben und ihre Texte sind geprägt durch die Suche nach einem zu Hause – geboren in Polen, Jugend in Berlin, Leben in Amerika, Rückkehr nach Berlin, Neubeginn in Jerusalem und zuletzt Sterben in Zürich.

Margarete Ries hat seit vielen Jahren Lesungen in Koblenz für den Verein Lesen und Buch sowie für andere Institutionen gehalten.





Vorlese-Aktion zum Welttag des Buches

Zum Welttag des Buches am 23. April 2020 machte GrubiNetz gemeinsam mit dem Projekt „StadtLesen 2020" und einem Beitrag des Kompetenz-Zentrums Leichte Sprache in Westerburg darauf aufmerksam, dass viele Erwachsene in Deutschland Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben haben. Mit Vorlesevideos sollen Freude an Büchern und schönen Texten vermittelt werden. Schauen Sie doch mal rein: 




Stadtverwaltung Koblenz
Kultur- und Schulverwaltungsamt
Willi-Hörter-Platz 1
56068 Koblenz
Elena Heth
Infos

Wann? 14. bis 17. Mai 2020

Wo? Zentralplatz, Koblenz

Infos? www.StadtLesen.de

Übrigens! Seit 7.Mai können in der Stadtbibliothek wieder Medien ausgeliehen werden. Auch das Landesbibliothekszentrum ist für Ausleihen wieder bereit.

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